Dominikanische Republik

Bayahibe

Strand Bayahibe, Dominikanische Republik, Karibik

 

Reisezeit: April 2017

 

Nach den letzten Reisen, die doch eher actiongeladen und anstrengend waren, sollte es diesmal etwas ruhigeres werden. Was bietet sich dafür besser an, als ein 13 Tage All Inclusiv Club in der Karibik?. Als Destination kam uns die Dominikanische Republik in den Kopf. Wie passend, dass es auf der Insel hauptsächlich Clubs gibt. Also buchten wir schnurstracks. Von Wien (VIE) ging es über Köln (CGN) nach Punta Cana (PUJ). Ein elendslanger Flug mit Eurowings, der leider nicht gerade der entspannteste war. Wir übersahen nämlich bei der Buchung, dass wir nur den Flug mit Gepäck hatten. Essen, Entertaiment, Decken oder Kopfhörer waren nicht inklusive, sogar für die Sitzplatzreservierung mussten wir extra zahlen! Zum Trinken gab es nur Wasser. Was für ein Reinfall - dachten wir uns. Aber aus Fehlern lernt man schließlich. Trotzdem sind wir relativ gut bei unserem Hotel, dem VivaWyndham Dominicus Palace, angekommen. Zusatzinfo: Direkt neben dem Dominicus Palace liegt das Dominicus Beach der gleichen Hotelkette. Es gab deshalb keine Grenzen zwischen den Clubs und als Palace Gast konnte man beide Resorts nutzen. Also waren wir in einer der größten Clubanlagen die wir bisher gesehen haben. Von unserem Zimmer bis zum weit entferntesten Restaurant ging man wirklich lange. Gott sei Dank gab es genügend Bars um unterwegs den Wasserhaushalt immer wieder auftanken zu können.

Schon zuhause buchten wir online eine Tagestour zur Insel Saona. Angeblich wurde dort Fluch der Karibik gedreht! Also pack die Badehose ein und los geht es. Vom Touristen überfüllten Hafen ging es mit dem Speedboot östlich raus aufs Meer. Entlang von Mangrovenwälder rein in das Naturschutzgebiet. Da wussten wir noch nicht wie außergewöhnlich dieser Tag noch werden sollte. Nach einer langen Fahrt der Küste entlang kamen wir zu einer natürlichen Badewanne vor der Isla Saona. Mitten im Meer baut sich dort eine große Sandbank direkt unter der Meeresoberfläche auf, worauf sich das flachere Wasser gut erhitzt und auf dem sich anscheinend Seesterne sehr wohl fühlen. Klar - wir waren nicht das einzige Boot hier, aber im Wasser verteilten sich die Leute recht gut. Etwas abseits des Trubels nahmen wir uns dann die Zeit dieses Juwel der Natur zu genießen. Weißer Sandboden im kristallklarem Wasser und vor uns die unberührte Natur. Nach etwa einer halben Stunde ging es weiter auf einen für Touristen präparierten Strand. Am Weg dahin querte eine Delfin Schule unsere Route. Unser lustiger, gut gelaunter Bootsfahrer "Helmut ohne Kohle" verfolgte die Delfine eine zeit lang für uns und wir konnten unser Glück kaum glauben. Auf der Insel bekamen wir etwas zu essen (Buffet) und zu trinken. Zeit zum Schnorcheln blieb natürlich auch, bevor es mit einem großen Segelkatamaran wieder zurück zum Hafen ging. Wir fuhren direkt in den Sonnenuntergang - traumhaft. Ein wirklich schöner Ausflug den wir im Nachhinein nicht bereuen. Die restlichen Tage verbrachten wir in dem riesigen Club und probierten uns an verschiedensten Sportarten wie zum Beispiel Bogenschießen. Wir testeten einige Themen Restaurants und alle 3 Buffet Restaurants. Wir trauten uns auch vor das Hotel und erkundeten die nahe Umgebung aber bis auf ein paar kleine Läden und eine Apotheke gab es nicht viel zu sehen. Der Strand war einer der Highlights auf dieser Reise. Er war breit, fein sandig und voller Schatten spendender Palmen, welche Sonnenschirme überflüssig machten. Leider vergehen Urlaubstage immer schneller als Arbeitstage und schon bald war der Tag der Heimreise gekommen. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir das nächste Mal in Karibik kommen. Vielleicht Jamaika oder doch die Bahamas? Man wird es lesen.



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