Spanien

Mallorca

 

Reisezeit: August 2016

 

Holla! Ja wir wissen, dass Mallorca jetzt nicht so einfallsreich ist wenn es um einen Inselurlaub geht, aber das Geld spielte hier eine Rolle, denn nach Mallorca kommt man schon für wenig Knete. Wir buchten das erste Mal in einem fremden Reisebüro und ein bisschen fühlte es sich an wie Fremdgehen. Wir buchten 10 Tage Halbpension in einem Hotel in zweiter Reihe an der Platja del Palma und einen Flug von Graz (GRZ) nach Mallorca (PMI). Das Hotel lag ungefähr auf Höhe Balneario 12. Im Vorfeld buchten wir uns auch einen Mietwagen für 7 Tage.

Auch wenn Mallorca als Deutsche Touristen Hochburg gilt, freuten wir uns auf den Urlaub, denn uns plagte bereits das Fernweh. Dort angekommen, erkundeten wir gleich mal die Umgebung und waren erstaunt wie deutschsprachig dieser Teil der Insel ist. Also auch mit null Englischkenntnissen kann man sich einfach verständigen. Am zweiten Tag holten wir unseren Mietwagen ab und zur Überraschung war es ein Fiat 500. In den nächsten Tagen war er uns ein treues Gefährt, welches uns über die ganze Insel brachte. Wir fuhren nach Westen nach Magaluf um uns den Englischen Teil Mallorcas anzusehen, in den Norden nach Alcúdia und in den Osten bis zur Cala Romantica. Wir besuchten generell einige Buchten (Calas) der Insel, doch eine war besonders schön: Die Calla del Moro - schwer zu finden, schwer zu erreichen aber traumhaft. Wir waren an einem Sonntag dort, und leider war der "Strand" überfüllt, aber dafür hörte man das erste Mal deutlich mehr Spanisch als Deutsch. Wir besuchten auch noch die Drachenhöhle "Cuevas Drach" mit einem Konzert am Höhlensee und flanierten durch die Hauptstadt Palma, wo wir ein menschenleeres Museum besuchten bevor wir uns die Kathedrale ansahen. Mit unserem Mietwagen blieben wir ebenso im Inneren des Landes, in kleinen Dörfern stehen und aßen traditionelle Tapas. Damit war neben unserer Begeisterung für Paela auch die Vorliebe für diese Art der Vorspeise geweckt. Natürlich durfte auch ein Besuch des Bierkönigs auf der Partymeile nicht fehlen und so verbrachten wir einen Abend bei lauter Musik und Sangria. Uns gefiel es zwar auf der Insel aber wahrscheinlich kommen wir kein zweites Mal hierher. Für uns war es alles in allem zu touristisch. Um Spanien besser kennen zu lernen werden wir vielleicht irgendwann das Festland erkunden.



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