Thailand

Koh Samui und Koh Tao

 

Reisezeit : Juli 2015

 

Thailand gilt als eines der beliebtesten Reiseziele wenn man an den asiatischen Raum denkt. Deshalb und wegen des guten Preises den wir im Reisebüro bekamen, entschieden wir uns den Urlaub für das Jahr 2015 dort zu verbringen. Mit der Fluglinie Emirates ging es von Wien (VIE) über Dubai (DXB) und Bangkok (BKK) auf die Insel Koh Samui (USM). Wir haben bewusst auf einen Aufenthalt in Bangkok verzichtet, obwohl uns jeder dazu geraten hat (3 Reisebüros), sich wenigstens 3 Tage die Stadt anzusehen. Uns war es aber wichtiger mehr Zeit auf der Trauminsel zu verbringen, anstatt in einer Großstadt den Smog einzuatmen. Der Flug war elendslang aber dank Emirates definitiv erträglich - in unseren Augen eine der besten Fluggesellschaften. Übernachtet haben wir im Kandaburi Resort (im Ort Chaweng) mit Frühstück und die letzten drei Nächte verbrachten wir auf der Insel Koh Tao, welche etwa 60 Kilometer nördlich von Koh Samui liegt.

Kleine Randnotiz: Koh = Insel

Chaweng ist ein sehr touristischer Ort und dementsprechend stark besucht. Der Hauptstraße entlang reihen sich viele kleine Läden, sowie einige Restaurants. Promoter sprechen einen ständig an und versuchen dich in einen Laden oder ein Restaurant zu bekommen. Anfangs war es für uns etwas befremdlich, keine 10 Meter gehen zu können ohne dass man von der Seite angequatscht wird. Zuerst sprachen wir noch öfters nett mit diesen Werbeleuten, was aber bald zur Daueraufgabe wurde und unsere kostbare Urlaubszeit stahl. Deshalb änderten wir unsere Strategie vom netten Antworten hin zum Abwinken und Dauer-Kopfschütteln. Ab dem zweiten Tag nahmen wir uns dann einen Roller um flexibler die Insel zu erkunden. Etwas gewöhnungsbedürftig war der Linksverkehr, aber man wird auf der Straße als Tourist erkannt und meiner Meinung nach auch mehr beachtet. Soviel sei gesagt - außer, dass es einmal knapp wurde, sind wir wieder heil aus dem Urlaub zurückgekommen. Mit unserem Roller fuhren wir zu zwei Wasserfällen, diversen Tempelanlagen, anderen Stränden und zu einem ganz besonderen Ort auf den wir gerne genauer eingehen wollen. Diesen Ort hätten wir ohne Geocaching nicht gefunden. Wenn man an den nord-westlichsten Spitz der Insel fährt, durchquert man zuerst eine Kokosnuss Plantage und kommt am Ende der Straße zu einem kleinen Imbissladen aus Brettern und Wellblech-Dach. Von dort aus kletterten wir über Felsen und gingen der Küste nach Norden entlang und kamen schlussendlich zu einer versteckten Höhle, in der ein Mönch lebt. Der Mönch war gerade nicht zuhause und wir riskierten einen Blick in das Innere der Höhle. Aus Respekt wagten wir uns jedoch nicht weiter hinein als vielleicht fünf Meter. Der ganze Ort war so idyllisch und im Einklang mit der Natur, dass dieses Erlebnis kaum zu beschreiben ist. Wir verbrachten einige Zeit dort, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Auf der Straße zurück beobachteten wir vom Roller aus einen Einheimischen bei der Kokosnuss Ernte. Jedoch kletterte hier nicht ein Mensch auf die Palme, sondern ein Affe. Kurzer Hand stellten wir den Roller auf die Seite und näherten uns dem einheimischen Bauer, der nur ein einziges Wort auf Englisch konnte: "Monkey". Die Konversation lief also so ab: Wir versuchten in einfachstem Englisch Fragen zu stellen und bekamen immer dieselbe Antwort: "Monkey". Im Nachhinein war es eine wirklich lustige Unterhaltung aber auch sehr interessant den Affen beim Ernten der Kokosnüsse zu beobachten. Wir wollten ursprünglich auch mit einem Elefanten durch den Dschungel reiten und fuhren also zu solch einer Station. Vorort hatten wir aber Mitleid mit den armen Tieren und wir kauften lediglich Bananen um die Elefanten zu füttern.

Mit der offiziellen Fähre fuhren wir auf die Insel Koh Tao. Der große Katamaran hatte aber Schwierigkeiten bei dem Wellengang zu dieser Zeit im Hafen anzulegen. Also ankerten wir vor der Insel und zwei Fischerboote holten uns spontan ab. Wir mussten mit unserem gesamten Gepäck (>40KG) über ein Fischerboot auf das zweite Fischerboot wechseln, welches uns wellenreitend auf die Insel brachte. Ein Shuttle holte uns am Hafen ab und brachte uns in das Hotel Charm Churee Village. In diesem Hotel verbrachten wir unsere letzten Tage in Thailand. Ein schönes Hotel, direkt an die Küste gebaut und integriert in die Natur. Blöd war nur, dass die Natur auch im Zimmer auf uns wartete und Tamara nach der ersten Nacht von Flöhen zerbissen wurde. Das Hotel besorgte ihr ein Mittel gegen Flohbisse bei der Apotheke und gab uns einen großen privaten Bungalow mit Meerblick. Die Rückreise war dementsprechend nicht ganz so angenehm, aber dennoch hoffen wir irgendwann wieder einmal nach Thailand zu reisen.



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