Vatikan

und die vatikanischen Museen

Vatikan Petersdom ausblick Rom

 

Reisezeit: März 2016

 

Als wir in Rom waren, besuchten wir auch Vatikanstadt. Der Vatikan gehört nicht zu den 193 Vereinten Nationen (UNO) der Welt und ist somit unser 194stes Land.  Vielleicht ist es etwas umstritten, aber für uns zählt dieses Fleckchen der Erde (0,44 km²) als eigenständiger Staat. Es ist auch das einzige Land, welches Latein als Amtssprache hat. Was wir vielleicht nicht wirklich gut durchdacht hatten war, dass wir genau in der Osterzeit nach Rom und zum Vatikan reisten. Dementsprechend war wirklich sehr viel los und die Sicherheitskontrollen verstopften die Eingänge. Trotzdem war es interessant so viele Pilgerer der verschiedensten Nationen zu sehen.

Wir kauften die Tickets für die vatikanischen Museen bereits online und waren total überrascht, als wir zum Eingang kamen und die Reihe für Online Tickets komplett leer war. Also gingen wir bei den Menschenmassen vorbei und direkt bis zur Sicherheitskontrolle vor, wo wir nach einem kurzen Check hinein gelassen wurden. Im Inneren bestaunten wir die päpstlichen Kunstsammlungen sowie Sammlungen orientalischer Altertümer und der klassischen Antike.

Das Museum ist sehr weitläufig und wir verbrachten einige Zeit darin. Das Highlight war aber natürlich der Besuch der Sixtinischen Kapelle, die uns dann jedoch etwas enttäuscht hat. Als wir sie betraten wunderten wir uns, dass sie nicht so farbenprächtig war, wie wir es uns vorgestellt hatten und mussten das berühmte Deckenfresko "Die Erschaffung Adams" sogar erst einmal suchen, da es wirklich nicht groß ist. Trotzdem blieben wir hier eine Zeit lang und bestaunten die Details an der Decke und an den Wänden, die nichts desto trotz beeindruckend waren.

Nach dem Besuch des Museums gingen wir natürlich noch in den Petersdom oder förmlich gesagt in die Basilika Sankt Peter, welche eine der größten und bedeutendsten Kirchen der Welt ist. Und das spürt man auch wenn man im Inneren steht. Erst hier wird einem klar, was für ein Vermögen und Macht die Kirche besitzt. Wir sahen uns die Bronzestatue des hl. Petrus an, dessen rechter Fuß von den Pilgern bereits ganz abgenutzt war, sowie die Pietà von Michelangelo und vieles mehr. Als Abschluss ging es dann noch auf die Kuppel des Petersdoms, den man nur durch sehr schmale, enge und schiefe Gänge erreicht - aber der Ausblick entschädigt dafür alles.



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